Ablauf: Garten neu anlegen in sechs Schritten
Die richtige Reihenfolge spart Zeit und Geld.
Bestandsaufnahme
Wir schauen uns Grundstück, Boden, Gefälle, Sonnenlage und vorhandene Pflanzen an und fragen, wie Sie den Garten nutzen möchten.
Planung und Angebot
Daraus entsteht ein Plan mit Terrasse, Wegen, Beeten, Rasen und Sichtschutz und ein klares Angebot.
Erdarbeiten
Aushub, Bodenverbesserung und Geländemodellierung. Jetzt werden auch Leitungen für Licht und Wasser verlegt.
Terrasse, Wege und Mauern
Alles Gebaute kommt vor den Pflanzen, damit Maschinen nichts zerstören.
Bepflanzung
Bäume, Hecken, Sträucher und Stauden werden gesetzt.
Rasen zum Schluss
Rollrasen oder Aussaat kommen ganz am Ende, wenn keine Maschinen mehr fahren.
Die wichtigsten Bausteine
Daraus setzt sich fast jeder neue Garten zusammen.

Sichtschutz
- Holz, WPC, Gabionen, Hecke
- Privatsphäre auf der Terrasse
- 30–600 € pro Meter
Was kostet es, einen Garten neu anzulegen?
Die Kosten hängen vor allem von Größe und Ausstattung ab.
| Gartengröße | Einfache Ausstattung | Gehobene Ausstattung |
|---|---|---|
| Klein, ca. 100 m² | 8.000–15.000 € | 15.000–30.000 € |
| Mittel, ca. 250 m² | 15.000–30.000 € | 30.000–60.000 € |
| Groß, ca. 500 m² | 25.000–50.000 € | 50.000–100.000 € |
Grobe Richtwerte für Paderborn und Umgebung inklusive Erdarbeiten, Terrasse, Wegen, Bepflanzung und Rasen, ohne Gewähr. Einfach heißt Betonplatten, Saat und kleinere Pflanzen, gehoben heißt Naturstein, Rollrasen, größere Gehölze und Beleuchtung.
So behalten Sie die Kosten im Griff
- In Abschnitten bauen: Mit einem Gesamtplan lässt sich der Garten über zwei oder drei Jahre umsetzen, ohne dass später etwas umgebaut werden muss.
- Erst die Terrasse, dann der Rest: Die Terrasse wird am meisten genutzt. Beete und Sichtschutz können folgen.
- Kleinere Pflanzen wählen: Junge Bäume und Hecken kosten nur einen Bruchteil und wachsen oft schneller an.
- Aussaat statt Rollrasen: Wer etwas Geduld hat, spart bei großen Flächen deutlich.
Garten am Neubau: worauf achten?
Nach dem Hausbau ist der Boden meist stark verdichtet und mit Bauschutt durchsetzt. Bevor etwas gepflanzt wird, muss er tief gelockert und mit Mutterboden verbessert werden. Sonst stehen später Wasser im Rasen und Pflanzen kümmern.
Planen Sie den Garten am besten schon während des Hausbaus. Dann lassen sich Leerrohre, Regenwasser und Zugänge für Maschinen gleich mit einplanen. Denken Sie auch daran, dass Schottergärten in NRW nicht erlaubt sind. Mehr dazu im Beitrag Vorgarten gestalten.
Häufige Fehler vermeiden
- Ohne Plan anfangen: Wer Stück für Stück baut, reißt später oft wieder auf.
- Rasen zu früh: Der neue Rasen wird von Baumaschinen zerstört.
- Boden vergessen: Verdichteter Baugrund ist die häufigste Ursache für Probleme im neuen Garten.
- Pflege nicht mitgedacht: Planen Sie nur so viele Beete, wie Sie auch pflegen möchten.






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