Vier Möglichkeiten für Mauern im Garten
Von der Trockenmauer bis zur Rasenkante.

Trockenmauer
- Ohne Mörtel geschichtet
- Lebensraum für Insekten
- Ideal am Hang bis ca. 1 m

Gemörtelte Mauer
- Sehr stabil
- Auch für höhere Stützmauern
- Für Hochbeete und Treppen
Was kostet eine Natursteinmauer?
Die Kosten hängen vor allem von Steinart, Höhe und Fundament ab.
| Ausführung | Kosten | Hinweis |
|---|---|---|
| Trockenmauer | 250–450 € pro m² Ansichtsfläche | inkl. Schotterfundament |
| Gemörtelte Natursteinmauer | 300–600 € pro m² Ansichtsfläche | inkl. Betonfundament |
| Gabionen | 120–250 € pro m² Ansichtsfläche | je nach Füllung |
| Rasenkante aus Naturstein | 20–45 € pro lfd. Meter | in Beton gesetzt |
Richtwerte für Paderborn und Umgebung, ohne Gewähr. Steinart, Höhe und Zugang zum Grundstück verändern den Preis deutlich.
Das Fundament trägt die Mauer
Eine Trockenmauer steht auf einem verdichteten Schotterbett von etwa 30 bis 40 cm. Sie wird leicht nach hinten geneigt gebaut, damit sie dem Druck des Erdreichs standhält. Kleine Bewegungen verträgt sie, weil die Steine nicht fest verbunden sind.
Gemörtelte Mauern und Gabionen brauchen ein frostfreies Fundament aus Beton, in unserer Region etwa 80 cm tief. Bei höheren Stützmauern am Hang sollte die Statik geprüft werden. Ob eine Genehmigung nötig ist, klärt das Bauamt.
Rasenkantensteine setzen in vier Schritten
So mähen Sie künftig ohne Nacharbeit.
Linie festlegen
Schnur spannen oder bei Bögen einen Gartenschlauch auslegen.
Graben ausheben
Etwa 15 bis 20 cm tief und doppelt so breit wie der Stein.
In Beton setzen
Die Steine in erdfeuchten Beton setzen, mit dem Gummihammer auf Höhe klopfen, hinten eine Rückenstütze anlegen.
Auf Rasenhöhe achten
Die Oberkante liegt knapp unter der Rasenfläche, damit der Mäher darüber fahren kann.
Welcher Stein passt?
- Sandstein: Warme Farbtöne, leicht zu bearbeiten, ideal für Trockenmauern.
- Kalkstein: Hell und natürlich, passt gut zu Stauden und Kräutern.
- Granit: Sehr hart und frostfest, für Mauern, Treppen und Kanten.
- Grauwacke oder Basalt: Dunkle, ruhige Optik, oft als Füllung für Gabionen.
Häufige Fehler vermeiden
- Kein Fundament: Ohne tragfähigen Grund kippt jede Mauer mit der Zeit.
- Senkrecht gebaut: Stützmauern brauchen eine leichte Neigung zum Hang.
- Wasser vergessen: Hinter Stützmauern gehört eine Drainage, sonst drückt das Wasser die Mauer weg.
- Zu leichte Gabionen: Körbe mit dünnem Draht beulen aus. Auf feuerverzinkten, stabilen Draht achten.




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