Terrassenplatten im direkten Vergleich
Kosten, Stärke und Pflege auf einen Blick.
| Material | Kosten pro m² verlegt | Stärke | Pflege |
|---|---|---|---|
| Betonplatten | 80–150 € | 4–5 cm | imprägnieren alle paar Jahre |
| Naturstein | 120–250 € | 3–4 cm | je nach Stein, Granit sehr gering |
| Keramik | 130–220 € | 2 cm | sehr gering, kaum Flecken |
| WPC Dielen | 120–220 € | 2–2,5 cm | gering, kein Ölen nötig |
Richtwerte inklusive Unterbau und Verlegung in Paderborn und Umgebung, ohne Gewähr. Die gleichen Werte nennen wir in unserem Beitrag Terrasse bauen.
Die vier Materialien im Porträt
Jedes Material hat seine eigenen Stärken.

Keramik
- Nur 2 cm stark, sehr hart
- Flecken und Moos haben kaum eine Chance
- Unterbau muss exakt sein
Terrassenplatten verlegen: die drei Methoden
- Ungebunden in Splitt: Die Platten liegen auf einem verdichteten Schotterbett mit Splitt. Wasser kann versickern. Für Beton und dicken Naturstein die gängigste Methode.
- Auf Stelzlagern: Verstellbare Lager tragen die Platten. Ideal für Keramik und auf Dächern oder Balkonen. Darunter bleibt Platz für Wasser und Leitungen.
- Gebunden in Mörtel: Die Platten liegen auf einem Drainagemörtel und werden fest verfugt. Kein Unkraut in den Fugen, aber aufwendiger und teurer.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Rutschfestigkeit: Draußen sollten Platten mindestens die Rutschhemmung R11 haben, besonders am Pool oder auf schattigen Flächen, auf denen sich Feuchtigkeit hält.
Frostbeständigkeit: Für unser Klima in Ostwestfalen müssen Platten frostfest sein. Billige Natursteine aus unklarer Herkunft platzen sonst nach wenigen Wintern ab.
Format und Farbe: Große Formate wirken ruhig und modern, brauchen aber einen sehr ebenen Unterbau. Helle Platten heizen sich im Sommer weniger auf, zeigen aber schneller Schmutz.
So verlegen wir Ihre Terrassenplatten
Vier Schritte für eine ebene, dauerhafte Fläche.
Aushub und Tragschicht
Je nach Boden 20 bis 30 cm Schotter, lagenweise verdichtet.
Gefälle anlegen
Etwa 2 % Gefälle vom Haus weg, damit kein Wasser stehen bleibt.
Bettung oder Stelzlager
Splitt exakt abziehen oder Stelzlager auf Höhe einstellen.
Platten verlegen und verfugen
Platten mit Fuge setzen, ausrichten und je nach Methode einkehren oder verfugen.
Häufige Fehler vermeiden
- Keramik ins Splittbett: Ohne passenden Unterbau brechen die dünnen Platten. Keramik braucht Stelzlager, Drainagemörtel oder ein sehr feines, verdichtetes Bett.
- Kein Gefälle: Pfützen führen zu Algen und Frostschäden.
- Fugen zu eng: Platten dehnen sich bei Hitze aus. Ohne Fuge platzen Kanten ab.
- Nur nach Optik kaufen: Rutschfestigkeit und Frostbeständigkeit sind draußen wichtiger als die Farbe.






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